Man hört und liest ständig solche Sprüche. Von wegen: "Wahre Liebe ist es, wenn man sich für seinen Partner nicht verstellen brauch."
Wenn ich sowas gelesen habe, empfand ich solche Sprüche immer nur als sentimentale, langweilige Mädchenliebeskummerkacke. Aber heute bin ich in eine Situation geraten, wo mir bewusst geworden ist, wie richtig dieser Satz ist und ich denke, wenn man diese Sprüche anfängt selber zu formulieren, obwohl man sie schon oft gehört hat, kriegen sie erst für einen selber die richtige Bedeutung.
Leider fiel mir in dieser Situation auf, dass ich meiner 'wahren' Liebe noch nicht begegnet bin, trotz meiner Beziehungen. Ich hab mich einfach immer unbewusst verstellt, um zu gefallen.
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Mittwoch, 24. Oktober 2012
Samstag, 15. September 2012
Sieben - X
Es waren zwei Wochen vergangen. Mein Versuch aus dem Krankenzimmer zu springen, um den Mörder Rinas zu finden, scheiterte, jedoch hatte ich die Eigentümerin der Wohnung, aus der der Mörder auf Rina schoss, kennen gelernt.
Heute war der Tag, an dem ich mich mit ihr auf einen Kaffee verabredet hatte.
Mitlerweile ging es meinem Körper viel besser; Die Schusswunden waren noch nicht verheilt, aber ich hatte auch keine großen Schmerzen mehr. Auf Krücken steuerte ich nun auf das Café zu, in dem wir uns treffen sollten. Es war ein recht angenehmer Tag für mich. Die Sonne schien kaum und es war sehr bewölkt.
Durch das Fenster des Cafés sah ich sie schon, wie sie an einem Tisch saß und auf die Seiten ihres Buchs guckte.
"Guten Tag", sagte ich lächelnd, als ich das Café betreten hatte und vor ihrem Tisch stand.
"Hallo, wie gehts?", sagte sie mit einem Grinsen. Ihre schwarzen Haare waren diesmal offen, nicht wie in meinem Krankenzimmer hochgesteckt und gingen ihr bis zu den Schultern. Sie hatte so wunderschöne braune Augen, dass ich mich immer wieder konzentrieren musste, nicht darin zu versinken.
Ich setzte mich hin, legte die Krücken weg und streckte mein verwundetes Bein aus.
"Wie man's nimmt", antwortete ich, "ich muss mich noch ein bisschen an die Krücken gewöhnen."
"Haben Sie noch Schmerzen?", fragte sie und verzog ein wenig das Gesicht.
"Nein, aber ich hab auch viele Tabletten geschluckt."
Sie nickte wissend. Die Bedienung unterbrach unseren Small Talk, um unsere Bestellung aufzunehmen.
Wir beide bestellten einen Milchkaffee. "Zu ihrer Wohnung..", wollte ich anfangen, doch sie unterbrach mich: "Lassen Sie ruhig, ich habe mitlerweile beschlossen umzuziehen und sauber gemacht hab ich auch schon." - "Sagten Sie nicht, dass die Wohnung blutgetränkt sei?" - "Nein," lächelte sie, "das war nur übertrieben."
Ich weiß nicht, wie lange wir redeten, jedoch wurde das Gespräch unangenehm, als sie mehr von Rina wissen wollte: "War Rina ihre Freundin?", aus meinem Gesicht wich mein Lächeln.
"Nunja, sie war nicht meine feste Freundin, eher eine Nachbarin, die mich oft aus dem Bett gerissen hat, um nach Lebensmitteln zu fragen, bis sie vor zwei Wochen vor meiner Tür stand und..", ich stockte. Ich konnte nicht einfach erzählen, wie sie da stand. Mit dem Blick nach unten, ihre Hände voll Blut und mit dem traurigen Blick. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, einfach so über sie zu reden.
"Und dann?", hakte sie nach.
"Nichts..", sagte ich, ohne sie anzusehen. Ich legte Geld auf den Tisch, nahm meine Krücken, sagte: "Entschuldigen Sie mich bitte, ich muss los." und verließ das Café.
[Selbstgeschrieben]
Es waren zwei Wochen vergangen. Mein Versuch aus dem Krankenzimmer zu springen, um den Mörder Rinas zu finden, scheiterte, jedoch hatte ich die Eigentümerin der Wohnung, aus der der Mörder auf Rina schoss, kennen gelernt.
Heute war der Tag, an dem ich mich mit ihr auf einen Kaffee verabredet hatte.
Mitlerweile ging es meinem Körper viel besser; Die Schusswunden waren noch nicht verheilt, aber ich hatte auch keine großen Schmerzen mehr. Auf Krücken steuerte ich nun auf das Café zu, in dem wir uns treffen sollten. Es war ein recht angenehmer Tag für mich. Die Sonne schien kaum und es war sehr bewölkt.
Durch das Fenster des Cafés sah ich sie schon, wie sie an einem Tisch saß und auf die Seiten ihres Buchs guckte.
"Guten Tag", sagte ich lächelnd, als ich das Café betreten hatte und vor ihrem Tisch stand.
"Hallo, wie gehts?", sagte sie mit einem Grinsen. Ihre schwarzen Haare waren diesmal offen, nicht wie in meinem Krankenzimmer hochgesteckt und gingen ihr bis zu den Schultern. Sie hatte so wunderschöne braune Augen, dass ich mich immer wieder konzentrieren musste, nicht darin zu versinken.
Ich setzte mich hin, legte die Krücken weg und streckte mein verwundetes Bein aus.
"Wie man's nimmt", antwortete ich, "ich muss mich noch ein bisschen an die Krücken gewöhnen."
"Haben Sie noch Schmerzen?", fragte sie und verzog ein wenig das Gesicht.
"Nein, aber ich hab auch viele Tabletten geschluckt."
Sie nickte wissend. Die Bedienung unterbrach unseren Small Talk, um unsere Bestellung aufzunehmen.
Wir beide bestellten einen Milchkaffee. "Zu ihrer Wohnung..", wollte ich anfangen, doch sie unterbrach mich: "Lassen Sie ruhig, ich habe mitlerweile beschlossen umzuziehen und sauber gemacht hab ich auch schon." - "Sagten Sie nicht, dass die Wohnung blutgetränkt sei?" - "Nein," lächelte sie, "das war nur übertrieben."
Ich weiß nicht, wie lange wir redeten, jedoch wurde das Gespräch unangenehm, als sie mehr von Rina wissen wollte: "War Rina ihre Freundin?", aus meinem Gesicht wich mein Lächeln.
"Nunja, sie war nicht meine feste Freundin, eher eine Nachbarin, die mich oft aus dem Bett gerissen hat, um nach Lebensmitteln zu fragen, bis sie vor zwei Wochen vor meiner Tür stand und..", ich stockte. Ich konnte nicht einfach erzählen, wie sie da stand. Mit dem Blick nach unten, ihre Hände voll Blut und mit dem traurigen Blick. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, einfach so über sie zu reden.
"Und dann?", hakte sie nach.
"Nichts..", sagte ich, ohne sie anzusehen. Ich legte Geld auf den Tisch, nahm meine Krücken, sagte: "Entschuldigen Sie mich bitte, ich muss los." und verließ das Café.
Fortsetzung folgt.
Montag, 25. Juni 2012
Sonntag, 24. Juni 2012
Freitag, 22. Juni 2012
Dienstag, 19. Juni 2012
Sieben - IX
Der kleine Mann lächelte so breit, dass ich nicht anders konnte, als woanders hinzuschauen.
"Ich denke, die Tafel sollte man mal wieder ölen", sagte er.
Ich nickte nur, sah ihm ein letztes Mal flüchtig in die Augen und verließ rückwärts den Raum.
"Was für ein seltsames Krankenhaus", murmelte ich vor mich hin und suchte mein Zimmer.
Im Zimmer angekommen, setzte ich mich verwirrt auf mein Bett. Ich wollte nicht länger Gedanken an den kleinen Mann verschwenden und an diese seltsamen Ärzte, aber ich konnte nicht anders.
Ich war so vertieft, dass ich nicht die klackernden Schritte auf dem Gang hörte, die sich meinem Zimmer näherten. Erst das dumpfe Klopfen ließ mich aufhorchen. "Herein!", rief ich mit lauter Stimme, da ich wusste, dass die Tür dick war.
Schüchtern steckte eine Frau ihren Kopf durch den kleinen Spalt, den sie aufdrückte.
Mir blieben die Worte im Hals stecken, so schön war sie. Sie sah aus wie eine Sekretärin, noch sehr jung, vielleicht anfang dreißig. "Mein Name ist Ana.", sagte sie und streckte mir ihre Hand hin, nachdem sie es durch die Tür zu meinem Bett geschafft hatte. Ich war so baff von ihrem Aussehen, dass ich erst wenige Sekunden später nach ihrer Hand griff. "Miles, mein Name."
Sicher hätte ich gerne noch mehr gefragt, wer sie sei und was sie zu mir führt, doch die Worte wollten einfach nicht raus.
"Sind Sie Miles Htaed? Ich möchte gleich zur Sache kommen, es geht um meine Wohnung", sagte sie etwas gedehnt, "Und zwar bin ich die Mieterin, die Sie in meiner Wohnung gefunden hat."
Endlich schien ich mich wieder gefangen zu haben. "Sie waren das? Ich danke Ihnen herzlich. Ohne Sie würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben." - "Ohne Sie wäre meine gesamte Wohnung nicht blutgetränkt.", erwiderte sie genervt. Mein erleichterndes Grinsen erblasste. "Verzeihung", murmelte ich und schaute zu Boden. "Entschuldigen Sie, dass ich Sie so anfahre, ich bin nur leider nicht die Reichste und muss jetzt erstmal ganz neu renovieren". Ich nickte nur.
"Kann ich Sie vielleicht zu einem Kaffee einladen, damit ich Ihnen das Wichtigste erklären kann?", fragte ich sie in Hoffnung, sie würde Ja sagen.
"Ja", lächelte sie.
Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 14. Juni 2012
ich hab mich letztens so gefragt weswegen ich kaum noch blogeinträge schreibe und dann wurd mir klar, dass ich anscheinend meine gedanken plötzlich zu privat finde.
aber ist ja auch irgendwie voll dämlich, weil das ganze hier (noch) anonym ist.
vielleicht will ich euch auch einfach nicht nur mit depri-gedanken nerven, weil sonst nur sowas kommen würde. x)
Donnerstag, 7. Juni 2012
Freitag, 4. Mai 2012
Mein letzter Eintrag ist echt etwas her, aber ich finde momentan einfach nicht die Zeit für solche Einträge.
Manchmal fehlt mir auch einfach die Lust, insbesondere an meiner Geschichte weiter zu arbeiten, weil sie einfach völlig spontan war/ist und ich nicht wirklich weiß, wie sie enden wird, wenn überhaupt.
Das Ganze ist ja auch nur eine reine Sache, die man aus Spaß macht, weil ich ja keinen Lohn oder sonstiges dafür kriege und meiner Meinung nach, sollte man nur Einträge verfassen, wenn man wirklich Lust hat und nicht für Klicks, weil man dann nur noch sinnlosen Schwachsinn postet. (ja, meine posts sind auch nicht immer die besten, stimmt schon ^^)
Ich versuch mich jetzt jedenfalls wieder ein wenig ranzuhalten und wenn mir langweilig ist, an diese Seite zu denken, weil ich schon die Ideen habe, aber meistens einfach nur zu faul bin. :D
Ich hoffe, das wird was.
Donnerstag, 26. April 2012
gelaberteszeug # 3
nur noch morgen, dann ist endlich wochenende *-*
ich freu mich sooo und überlege, was ich vielleicht machen kann!
ich könnte vielleicht endlich mal das Aussenseiterbuch zuende lesen, aber mal ganz ehrlich.. das buch ist echt nicht mein ding. auf jeder zweiten seite, sind bilder und ich wollte kein bilderbuch.
ich hatte auf etwas tiefsinnigeres gehofft, aber leider kam BIS JETZT nur tipps zum überleben vor deiner geburt im bauch deiner mutter.
vielleicht kommt ja noch was spannenderes oder tiefsinnigeres, aber momentan ist das echt nicht mein fall.
andererseits könnte ich natürlich auch in die stadt fahren und city of bones kaufen, was ja unbedingt von mir verlangt wird. :P
oder ich mach einfach gar nichts, setz mich vor den fernseher, döse vor mich hin und esse mentos!
ich bin voll süchtig danach. ):
mir fällt gerade auf, dass ich winters bone immer noch nicht zuende gelesen hab.. außerdem muss ich noch lernen..
oh, dieses wochenende wird so schlecht. v.v
Sonntag, 15. April 2012
Samstag, 14. April 2012
Sieben - VIII
Ein Schrei, sehr leise, aber trotzdem schaffte er es, mich zum zusammenzucken zu bringen und nichts als Fragen hervor zu rufen.
Reflexartig steuerte ich auf den Raum zu und drückte die Türklinke herunter.
Als ich in den Raum blickte, sah ich gar nichts. Meine Augen waren an die Helligkeit im Gang und an weiße Wände gewöhnt, dieser Raum war aber total dunkel.
Erst als ich die Tür wieder verwundert schließen wollte, fiel mir ein kleines Licht ins Auge.
Das Licht einer Taschenlampe und als ich das verstand, ging auch schon das Licht an der Decke an.
Ein kleiner zierlicher Mann sah mich, wie ertappt und völlig überrascht an, immer noch die leuchtende Taschenlampe in der Hand.
Das Zimmer war alt und roch nach Mottenkugeln. Stickige Luft füllte meine Lunge.
In der einen Ecke sah ich eine Tafel, auf der Zeichen, die ich nicht verstand, aufgemalt wurden und in der anderen Ecke, waren Regale mit medizinischen Vorrichtungen zu finden.
Der Mann brachte dann doch endlich ein Wort raus: "Was wollen Sie hier?"
Seine Stimme war rau, als ob er sich schon lange nicht mehr geräuspert hätte.
"Ich hörte einen Schrei und dachte, es wäre ein Notfall, bitte entschuldigen Sie, ich habe es mir vermutlich nur eingebildet". Ein Grinsen trat auf dem Gesicht des Mannes auf. Es ließ seine gelblichen Zähne aufblitzen.
"Sie hörten diese Tafel hier", sagte er und deutete auf die an der rechten Wand.
Um meine Verwirrung zu beenden, die sich in meinem Gesicht widerspiegelte, ging er um einen Tisch herum und stand so direkt vor der Tafel. Sein breites Grinsen hörte einfach nicht auf.
Er streckte seine Hand aus und schob die Tafel bis nach oben an den Ansatz. Er dreht sich ein letztes Mal um, um sicher zu sein, dass ich auch ja aufpasse und zog mit einem kräftigen Schwung die Tafel herunter, als wäre er ein kleines Kind, welches mit der Kreide in der Hand nicht ganz oben etwas notieren konnte.
Ein Schrei. Ein Schrei durchfuhr meinen ganzen Körper, unmittelbar danach folgte Gänsehaut, die ich auf meinem Rücken spüren konnte. "Es ist fast so schlimm, als würde man mit den Fingernägeln über die Tafel fahren", sagte er schmunzelnd. Dieses Geräusch war nicht dasselbe, wie mit den Fingernägeln über eine Tafel zu kratzen. Es hörte sich wie das schreckliche, wimmernde Geschrei mehrerer Kinder an, die bis aufs brutalste gefoltert wurden. "Woran..", ich musste mich räuspern, "liegt es, dass dieses Geräusch ertönt, wenn man die Tafel herunter zieht?"
Das Grinsen, welches sich kaum verändert hatte, wurde plötzlich breiter. Sehr viel breiter.
Fortsetzung folgt..
[Selbstgeschrieben]
Freitag, 6. April 2012
Donnerstag, 5. April 2012
Manchmal will ich weglaufen, wohin? Was weiß ich denn, was wollt ihr von mir hören? Meine Story, meine Geschichte? Mein Leben geht euch alle ein' Scheiß an, bevor ich mein Herz mit euch teil, sterb ich verlassen und einsam, man. Was soll das bringen, soll ich erzählen was mich nachts beschäftigt, damit euer scheiß Leben nicht so beschissen klingt, wie's in echt ist? Damit es perfekt ist und eure Plastikwelt steril bleibt? Euer Mitleid will ich noch nicht mal geschenkt, nein ihr tut mir Leid. Nur ihr checkts nicht, ihr seid eingesperrt in den Komplexen, die euer
Handeln bestimmen, die für euch denken und sprechen, denn ihr habt zwar
Namen, aber keine Identität, kein Facebook-Account der Welt ersetzt die
Realität! Man sagt die Augen, sie seien der Spiegel der Seele, ich seh
in eure und suche, doch finde nichts außer Leere, ihr seid verloren,
wenn ihr nicht anfangt, euch dagegen zu wehren, ihr müsst aufwachen,
bevor es für euch alle zu spät ist.
Mittwoch, 4. April 2012
„Eine Nacht vergeht wie ein Furz, zwei sind wie ein kurzer
Stich, doch nach drei gemeinsamen Nächten ist da plötzlich ein Schmerz, und um
den zu lindern, braucht es die Nächte vier und fünd und so weiter und so fort.
Dann kommt das Herz ins Spiel wirbelnde Träume und Qualen lassen nicht auf sich
warten. Im Herz werden Träume zu Ideen.“
Montag, 2. April 2012
Samstag, 31. März 2012
Sieben - VII
"Ich wüsste nicht, was sie in diesem Gang zu suchen haben, Mister Htaed", hörte ich diese nuschelige Stimme sagen. Als ich mich umdrehte, blickte ich in die ernst blickenden Augen des Arztes.
"Ich suche die Toilette", war das einzige, was mir spontan einfiel, bis mir klar wurde, dass diese Ausrede die schlechteste war, die mir einfallen konnte.
"Sie haben eine Toilette auf ihrem Zimmer", antwortete er.
"Verzeihung, ich bin noch so benebelt von der Operation, ich muss die Toilette übersehen haben", sagte ich und humpelte weg von dem Arzt. Ich wusste, er sah mir hinterher, ich konnte seinen eiskalten Blick auf mir spüren.
Wieso durfte ich nicht in diesem Gang sein? Ist hier irgendwas schlimmes passiert oder verstecken die Ärzte in dem Gang was ganz geheimes?
Ich bekam das Gefühl, es gar nicht wissen zu wollen und als ich wieder in meinem Zimmer war und in meinem Bett lag, schlief ich sofort ein.
Am nächsten Tag war es schon später Morgen und sehr still in meinem Zimmer.
Ob ich wohl nochmal in den Gang gehen sollte? Mein Bauchgefühl sagte mir zwar immer noch, es nicht wirklich wissen zu wollen, dennoch siegte die Neugier, weshalb ich wieder schmerzfrei aus dem Bett stieg und aus dem Zimmer trat. Meine Schusswunden waren natürlich immer noch nicht verheilt, aber die Schwestern mussten mir wieder irgendwas verabreicht haben, was die Schmerzen linderte.
Diesmal war es nicht ruhig auf dem Gang. Ich hörte Stimmen, Pieper und Schritte und es war viel heller.
Langsam lief ich auf Krücken durch die Gänge, bis ich an dem besagten Gang ankam.
Er sah stinknormal aus, nichts besonderes. War es dadurch nicht viel auffallender von dem Arzt mich darauf hinzuweisen nicht hier sein zu dürfen? Oder war das Ganze nur darauf bezogen, nachts nicht durch die Gänge zu schlurfen?
Mir fiel zu spät auf, dass in diesem Gang kein Mensch saß und es wesentlich leiser war, als ich plötzlich aus dem Zimmer neben mir einen Schrei hörte.(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Montag, 26. März 2012
Sieben - Teil VI
Wartend und geduldig lag ich in meinem Zimmer. Zwei Tage waren vergangen und ich hing nicht mehr an den Apparaten, dennoch taten meine Wunden ungeheuerlich weh und es fiel mir schwer mich überhaupt fortzubewegen.
Als es langsam Nacht wurde und eine Schwester mein Zimmer verließ, wurde mir klar, dass diese Nacht entscheidend für mich sein würde. Ich hatte vorerst nicht vor zu fliehen, jedoch musste ich mir ein klares Bild des Krankenhauses machen. Diese zwei Tage lag ich hauptsächlich im Bett, las Bücher und spielte, wie ein 5-jähriges Kind mit einem Gameboy, der - aus welchem Grund auch immer - auf dem Tisch neben mir lag.
Viele Gedanken darum machte ich mir nicht.
Als die Nacht eintrat und der Halbmond durch das Fenster schien, setzte ich mich langsam, ohne Luft zu holen, in meinem Bett auf. Keine Schmerzen.
Wundernd setzte ich das unverwundete Bein aus dem Bett. Nicht mal in der Schulter war ein Stechen zu spüren. Medikamente, war der einzige Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Sie mussten mir starke Betäubungsmittel ins Essen gemischt haben, damit ich eine angenehmere Nacht habe.
Immer noch vorsichtig, saß ich nun an dem Bettrand, nahm die Krücken an meinem Bett zur Hilfe und stellte mich langsam hin.
Diese Bewegung dauerte viele Sekunden, jedoch schaffte ich es zu stehen. Zwei Schusswunden, traumatisierende Erlebnisse und Betäubungsmittel!
Stolz humpelte ich sehr langsam zur Tür. Ich war mir sicher, dass es einige Minuten dauerte, da ich immer noch Angst hatte, dass ich mir diese Betäubung bloß einbildete.
Da aber selbst das, für jemanden wie mich, schwierig war, verflog die Angst. Ich humpelte etwas schneller und war irgendwann in dem gleichen Tempo, wie ein normal laufender Mensch mit Krücken, bis ich schlussendlich vor der verschlossenen weißen Tür stand. Ich war mir dem Risiko bewusst, mehr oder weniger 'erwischt' zu werden, beschloss aber trotzdem meinen Plan durchzuziehen.
Ich legte meine Hand auf die Klinke und drückte sie so leise wie möglich runter.
Der Gang, in den ich blickte, war wie ausgestorben. Sehr leer und nicht wie am Tag voller Geräusche.
Deswegen trat ich aus dem Zimmer und ging den unheimlichen Gang entlang.
Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf, wieviele Menschen schon in diesem Krankenhaus gestorben sind und was wohl mit den Seelen der Menschen passiert ist. Obwohl ich ungläubig war und nicht an etwas, wie eine Seele glaubte, dachte ich tagtäglich daran.
Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ich plötzlich Schritte hörte. Schritte, die ich keiner Richtung zuordnen konnte. Kamen sie von hinten, von vorne? Was war mit meinem Gehör los?
Eine Hand legte sich auf meine Schulter und ein kalter Hauch erschauderte meinen Nacken, als ich eine eisige und leise Stimme hörte: "Ich wüsste nicht, was sie in diesem Gang zu suchen haben, Mister Htaed."
(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Sonntag, 25. März 2012
Ich mach mir langsam Sorgen um mich selbst.
Ich komme nicht aus dieser 'Panem-Welt' raus. Meine Gedanken kreisen nur noch darum.
Es ist für mich so abartig vornehm solche Sachen in mich rein zu stopfen, von denen jemand aus den Armutländern Tage von leben könnte.
Es gab Tage, an denen ich es nicht abwarten konnte nach Hause zu kommen und endlich das Buch weiter zu lesen und jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich nur noch in dieser Welt lebe und Stunden darüber reden könnte, was leider nicht geht.
Lustigerweise leb ich in einer Gegend, in der früher Kohle hergestellt wurde..
Und jetzt? Jetzt denk ich jeden Tag an das Buch, an den Film und an diese geniale Idee, die Kritik an uns selber ist und bin nicht mehr richtig da, ich bin nicht mehr in der Realität und ironischerweise.. will ich das gar nicht.
Donnerstag, 22. März 2012
Montag, 19. März 2012
Sonntag, 18. März 2012
Sieben - V
Es war bereits Mittag, als sich meine Augen öffneten und ich an eine weiße Decke starrte.
An meinem Körper waren Apparate angeschlossen und ich lag in einem weißen Bett.
Ein Krankenhaus. Der typische Geruch lag in der Luft: Desinfektionsmittel, der Geruch von gelb-weißen Gummihandschuhen..
Ich lag in einem Einzelzimmer, glücklicherweise. Wenn ich mein Zimmer mit jemanden teilen muss, in dem ich schlafe, hasste ich das. Mich störte jedes kleine Geräusch.
"Guten Tag..", eine pummelige, dunkelhäutige Krankenschwester betrat das Zimmer und blickte auf eine Akte, die sie in der Hand hielt, "Miles Htaed", fragend sah sie mich an, "Wie spricht man Ihren Namen aus?"
Klar, dass diese Frage kommen würde, "Das H spricht man nicht mit", erklärte ich und hoffte nicht lange bei dem Thema zu bleiben. Was ist passiert? Ich wurde ohnmächtig, das war mir klar, aber wer hat mich ins Krankenhaus gebracht?
Ein gut gebauter Arzt, natürlich in weißem Kittel, tauchte hinter ihr auf. "Tag", sagte er und nickte ernst.
"Herr Htaed, Sie haben hohen Blutverlust, durch zwei Schusswunden.", nuschelte er. Warum nuschelte er so?
"Sie haben Glück gehabt, da Sie in Litern von Blut zusammen gebrochen sind, dass Sie nicht erstickt sind."
Ich zog die Augenbrauen hoch. Klasse, ich wäre fast erstickt, habe zwei Schusswunden und kann mich dadurch kaum bewegen.
"Wie bin ich ins Krankenhaus gekommen?", fragte ich, um endlich Klarheit in meine Gedanken zu schaffen.
"Die Bewohnerin der Wohnung, entdeckte sie und rief sofort den Krankenwagen und die Polizei.", antwortete mir die Schwester.
Eine Frau? Also war der Schütze nicht der Bewohner, der auf Rina geschossen hatte. Wäre auch zu auffällig gewesen. Ich nickte wissend. "Wir werden Sie noch für 2 Wochen hier behalten, zur Sicherheit", sagte er, nickte wieder und verließ das Zimmer. Ich hatte wenig Ahnung von Medizin, Krankenhäusern und Ärzten und machte mir deswegen keine Gedanken darüber, wie lange man mit solchen Wunden im Krankenhaus lag, aber 2 Wochen? Bis dahin könnte der Schütze bis ins Nirgendwo abgehauen sein, nein, ich musste hier weg und ihn irgendwie in die Finger kriegen.
Die pummelige Schwester wollte sich gerade umdrehen, um den Raum zu verlassen, als ich rief: "Im wie vielten Stock bin ich überhaupt? Und in welchem Zimmer?". Sie warf mir einen seltsamen Blick zu.
"Ich meine, wegen meinen Verwandten, wenn die mich besuchen wollen, Sie wissen schon..", glücklicherweise wurde ich nicht rot. Ihre Gesichtsausdruck entspannte sich, vermutlich hatte sie anfangs meinen Plan durchschaut. "Wir sind im 2. Stock, Zimmer 201", antwortete sie lächelnd und verließ das Zimmer.
2. Stock, das ließ sich einrichten.
(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Samstag, 17. März 2012
Sieben - IV
Angespannt begutachtete ich Rinas Mörder. Als ich bemerkte, dass er keine Waffe in der Hand hielt, entspannte ich mich. "Schön dich kennen zu lernen", lächelte ich ironisch.
Ihr Mörder war männlich. Er war völlig schwarz gekleidet, hatte breite Schultern und leider auch eine Sturmmaske auf, was mir seine Identifizierung erschwerte. Das einzige, was nicht schwarz war, waren seine blauen Augen und etwas Haut, aber das half mir nicht. Unbekannte Augen, es waren nicht Timos.
Ich konnte erkennen, dass er ebenfalls lächelte, aber nicht, als ob er glücklich wäre. Auf eine Pech gehabt, Loser, ich bin dir überlegen-Art. Und die konnte ich nachvollziehen, als er plötzlich nach hinten griff.
Mein letzter Gedanke war, dass ich vielleicht in das Zimmer neben mir springen sollte, jedoch war er schneller und schoss mit der Pistole, die er in seiner hinteren Hosentasche seiner schwarzen Jeans gesteckt hatte, in mein Bein. Ein qualvoller Schrei entglitt mir, als ich zu Boden stürzte und mich dazu antrieb nicht auf die Wunde zu gucken. Das Blut anderer Menschen konnte ich hemmungslos angucken, sobald es aber mein eigenes war, wurde mir schwindelig. Deswegen starrte ich mit - wegen des Schmerzes - halb zusammen gekniffenen Augen zu dem Mörder, der immer noch dieses mysteriöse Lächeln hatte.
"Arschloch", brachte ich hevor. Er sagte nichts, er lachte nur und schoss ein weiteres mal. Diesmal in meine linke Schulter. Wie konnte man so zielsicher schießen? Diesmal machte ich mir Sorgen, was wenn ich zu viel Blut verlieren würde? Dann wäre es aus. Doch meine Sorgen verflogen, als er sich umdrehte und die Wohnung verließ. Ich atmete schneller, wusste nicht über welche Wunde ich meine Hände legen sollte.
Die Schmerzen durchfuhren meinen Körper. "Ganz ruhig", befahl ich mir und überlegte, wie weit das nächste Krankenhaus entfernt war. Zu weit. Ich brauche ein Telefon, dachte ich mir und versuchte mich auf dem Boden zu drehen, was sich ziemlich schwierig gestaltete. Zum einen war da der Schmerz, der immer schlimmer wurde.
Er schoss genau durch den Muskel im Oberschenkel und meine Schulter war auch nicht mehr zu retten.
Der Schmerz war ähnlich wie Muskelkater, nur zwanzig mal schlimmer. Zum anderen war da noch das viele Blut, in dem ich lag. "Weiter", forderte ich mich auf und kroch über den Boden. Ich versuchte den Schmerz zu ignorieren, klappte jedoch nicht. Ich kam nur noch durch den schmalen Gang in das Wohnzimmer, als ich mir vorstellte, wie schrecklich meine Wunden aussehen mussten und brach schlussendlich in der Blutlache zusammen. (Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Freitag, 16. März 2012
Sieben - III
Ihr Körper fiel von dem morschen Stuhl und kam auf dem kalten Boden auf.
Wie in Zeitlupe warf ich mich auf den Boden, um weiteren Schüssen auszuweichen, jedoch folgten keine.
Ich kroch, immer noch aus Angst, rüber zu Rina, versuchte ihren Puls zu fühlen, doch es war zu spät, der Schuss traf sie genau durch den Kopf.
"Guter Schuss", murmelte ich und blickte in die Richtung, aus der der Schuss kam.
Niemand, dort stand kein Mensch. Ich wollte meinen Blick wieder auf Rina werfen, als sich plötzlich doch etwas aus der Richtung tat. Eine schwarz-umhüllte Person stand in dem gegenüberliegenden Gebäude, die höchstwahrscheinlich aus dem Fenster auf Rina geschossen hatte.
Langsam stand ich auf, nicht zu schnell, damit die Person sich nicht von der Stelle rührte, immer den Blick auf sie gerichtet. Wer war diese Person? Timo? Ein Feind von Rina? Jemand, der eine gute Beziehung zu der Toten hatte, die Rina ermordete? Und wer war diese Ermordete überhaupt?
So viele Fragen schwirrten in meinem Kopf und ich wusste, ich musste diese schwarze Person kriegen, um Antworten zu erhalten.
Wie ein Irrer rannte ich los, dachte nicht daran die Polizei zu rufen oder Rinas Augen zu schließen, noch ein Gebet oder sonstigen Scheiß mit der Leiche zu machen. Ich wollte Antworten.
Ich rannte aus dem Haus, in die kalte Abendluft, spürte das Adrenalin, das in mir aufstieg und Richtung Gebäude. Meine Ausdauer war miserabel und der Fakt, dass ich Raucher war, machte es mir nicht leichter.
Aber das war mir egal. Somit sprintete ich den Weg entlang, ich hätte diese Person niemals aus den Augen gelassen, bis ich mich fragte, wieso sie sich nicht bewegte.
Klar, bewegte sie sich, aber wieso rannte sie nicht weg? Wollte sie, dass ich ihr begegne?
Je näher ich dem Gebäude, welches übrigens ein altes Hochhaus war, kam, desto deutlicher wurde mir der Umriss der Person. Ich konnte dennoch nicht erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.
Als ich die Tür des Hochhauses erreichte, erkannte ich sofort, dass die Tür aufgebrochen wurde.
Es gab viele Möglichkeiten, entweder gehörte der Schütze nicht zu dem Hochhaus und hat die Tür aufgebrochen oder ein Einbrecher hat vor längerer Zeit das Schloss so dermaßen zerstört und es wurde bis heute nicht erneuert oder dieser will mich nur täuschen, damit ich nicht denke, dass er hier wohnt.
Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich gleichzeitig viele Treppen auf einmal übersprang.
Ich blieb bei der Zahl 8 stehen, glücklicherweise hatte ich aus meiner Wohnung mitgezählt aus welcher Etage der Schuss kam.
Vorsichtig näherte ich mich der Tür, die zu dem westlichen Zimmer führte und bemerkte, dass sie offen war.
Langsam lehnte ich meine Hand gegen sie und drehte mich mit dem Rücken zur Wand, falls ein Schuss aus dem Zimmer kommen sollte. Es kam keiner, daher betrat ich es und steuerte sehr langsam auf den Balkon zu. Ein paar Schritte und ich hörte etwas zufallen. Es war die Haustür. Erschrocken drehte ich mich um, blickte dem Mörder in die Augen. Ein eisiger Schauer durchfuhr mich, als mir klar wurde: ich hatte keine Waffe und konnte mich nicht verteidigen.(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Donnerstag, 15. März 2012
Sieben - II
Ich trat mit erschrockenem Blick einen Schritt zurück. Das dunkelrote Blut tropfte von ihren Fingern.
"Ich hab sie ermordet", flüsterte Rina, immer noch mit gesenktem Blick.
Mit einem Ruck zog ich sie in meine Wohnung, aus Angst, andere Nachbarn hätten sie hören können.
Was sollte ich machen? Ich hätte sie unmöglich vor der Tür stehen lassen können.
Rina bewegte sich kaum, ich auch nicht, da der Schock immer noch meinen Körper durchfloss.
"Wen?", fragte ich, nach schweigenden Sekunden. Sie gab mir keine Antwort.
Ich dachte mir, ich müsse sie erst mal beruhigen, was zum Teufel macht man in solchen Situationen?
Langsam nahm ich Rinas Hand, führte sie zu dem Tisch und setzte sie auf den Stuhl, der neben ihm stand.
"Okay, du erzählst mir jetzt genau was passiert ist, einverstanden?"
Sie nickte so langsam und leicht, als würde sie ihren Kopf gar nicht bewegen.
Zwei Minuten vergingen.. drei. Doch dann begann sie, ohne mich anzusehen: "Es war kühl, als ich nach draußen ging, um mich mit Timo zu treffen."
Timo, ihr fester Freund? Ich hasste diesen Kerl, er war ein verfluchtes Arschloch und hatte nichts besseres zutun, als Rina mit anderen Weibern zu hintergehen und sie blau und rot zu schlagen, was fand sie an diesem Typen?
"Wir wollten ins Kino gehen, in einen schönen Liebesfilm..", ein kleines lächeln huschte über ihre Lippen, "aber auf dem Weg begegnete ich ..", weiter kam sie nicht. Sie wurde unterbrochen, von einem Schuss.
Ein Schuss, der durch ihren Kopf ging und meine gesamte Wohnung mit Blut bedeckte.(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Mittwoch, 14. März 2012
Sieben - I
Es war ein bedrückender, dunkler Tag, als ich wie jeden Abend geplättet und müde von der Arbeit zuhause saß und meine letzte Zigarette, für diesen Monat in dem Aschenbecher ausdrückte.
In den Nachrichten, die auf meinem alten Fernseher liefen, kam nichts neues: Ausgeraubte Banken, Probleme in der Politik und Naturkatastrophen.
"Wen interessierts", murmelte ich und schaltete den Fernseher aus. Meine Wohnung war ein Haufen Schrott.
Nichts weiter, als ein Tisch, eine ungemütliche Matratze und der alte Fernseher stand in dem Zimmer.
Der Rest der Wohnung bestand aus dem Bad, welches völlige Schäden aufwies und die "Küche".
Der Rest der Wohnung bestand aus dem Bad, welches völlige Schäden aufwies und die "Küche".
Mehr als einen Kühlschrank und einen Ofen, den ich nie benutzte, da er sowas von kaputt aussah, gab es nicht.
Ich hasste dieses Leben und der Anblick meiner Umgebung bestätigte meine Gedanken.
Ich warf einen Blick auf die Fernsehzeitung, der einzige gute Luxus, den ich mir leisten konnte, und vertiefte mich total in deren Bewertungen, als es plötzlich an der Haustür klingelte.
"Wer zum Teufel will was von mir?!", fragte ich mich angenervt und quälte mich zur Tür durch den ganzen Müll, der seit Tagen auf dem Boden lag.
Als ich die Tür öffnete, stand Rina, meine Nachbarin, vor der Tür. Ich seufzte.
"Was ist?", ich wollte nicht so genervt klingen, jedoch ließ sie mich seit Tagen nicht mehr schlafen, weil sie alle paar Stunden rüber kam und nach irgendwelchen Dingen, wie Zucker oder Salz fragte, die ich so oder so nicht hatte. "Ich..", stotterte sie, "Miles, ich..". Erst jetzt bemerkte ich, dass ihr Gesicht schwarz war. Schwarz von verlaufender Wimperntusche. Sie konnte kaum reden, so bedrückt und verheult war sie. Stattdessen hob sie ihre Hände und ließ mich zusammenfahren. Ihre Hände waren blutig. Jedoch sah ich.. es war nicht ihr eigenes.(Fortsetzung folgt)
[Selbstgeschrieben]
Ich hab mich letztens gefragt, wieso wir eigentlich andere gerne ärgern.
Das klingt jetzt vielleicht dämlich und manche fragen sich sicher, warum man sich darüber Gedanken macht.
Aber mal ehrlich, wieso machen wir das sogar bei Freunden?
Mal ganz simples Beispiel, wieso legt man aus Spaß einem ein Furzkissen auf den Stuhl, damit sich der andere blamiert?
Klar, finde ich solche Beispiele auch lustig, solange mir es nicht passiert und das will ich auch gar nicht bestreiten. Ich konnte mir die Frage einfach nicht beantworten, bis mir der soziale Stand in den Sinn kam.
Vielleicht ärgern wir gerne andere oder stellen sie bloß, weil wir dadurch selber gut darstehen.
Vielleicht würden manche darauf antworten: "Weil es lustig ist!", nur warum ist es lustig?
Ich kann mir die Frage immer noch nicht genau beantworten.
Dienstag, 13. März 2012
waaah, Franc Tausch hat ein Interview mit Jennifer Lawrence gemacht *-*
http://www.youtube.com/watch?v=jxhlQFUvXto&context=C4584322ADvjVQa1PpcFMwtEE4LWrv-jGHSXaE0b2qAiCjDaLMwQo=
Samstag, 10. März 2012
Mittwoch, 7. März 2012
Ich finds so geil :'D
http://www.youtube.com/watch?v=gCsjUC4W6F8&feature=g-u&context=G2b2dcf3FUAAAAAAAFAA
Montag, 5. März 2012
"Alaska rauchte ihre Zigarette fertig und warf sie in den Bach. 'Wie kannst du nur so verdammt schnell rauchen?' fragte ich. Sie sah mich an und lächelte breit, so breit, dass das Grinsen auf ihrem schmalen Gesicht vielleicht dämlich ausgesehen hätte, wäre da nicht das unantastbar vornehme Grün ihrer Augen. Strahlend wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum sagte sie: 'Ihr raucht zum Spaß, ich rauche, um zu sterben'"
Sonntag, 4. März 2012
Samstag, 3. März 2012
Für mich hat sich rausgestellt, dass das schlimmste im Leben nicht die Angst ist, die man empfindet, wenn man das Gefühl hat, dass jemand der einem sehr nahe ist droht zu sterben, sondern wenn man weiß, dass man mit nur einer Aussage jemanden enttäuschen kann und das Bild, dieses respektvolle Ansehen auf einmal verschwindet.
Montag, 27. Februar 2012
Sonntag, 26. Februar 2012
Eines Tages wird sich niemand daran erinnern, dass es sie gab, schrieb ich in meinen Block, und dann: oder dass es mich gab. Denn auch Erinnerungen waren vergänglich.Und dann bist du ganz allein, nicht einmal der Geist ist noch bei dir, nur noch dessen Schatten. Am Anfang hatte sie mich verfolgt, hatte meine Träume heimgesucht, doch schon jetzt, nur ein paar Wochen später, entglitt sie mir, verging in meiner Erinnerung und in der Erinnerung der anderen, starb noch einmal.
Samstag, 25. Februar 2012
I lit a cigarette and spit into the creek. "You can't just make me different and then leave," I said loud to her. "Because I was fine before, Alaska. I was fine with just me and last words and school had embodied the Great Perhaps - she had proved to me that it was worth it to leave behind my minor life for grander maybes, and now she was gone and with her my faith in perhaps. I could call everything the Colonel said and did "fine". I could try to pretend that i didn't care anymore, but it could never be true again. You can't just matter and then die, because now I am irretrievably different, and I'm sorry I let you go, yes, but you made the choice. You left me Perhapsless, stuck in your goddamned labyrinth. And now I don't even know if you chose the straight and fast way out, if you left me like this on purpose. And so I never knew you, did I? I can't remember, because I never knew.
Montag, 20. Februar 2012
And now is a good time as any to say that she was beautiful. In the dark beside me, she smelled of sweat and sunshine and vanilla, and on that thin-mooned night I could see little more than her silhouette except for when she smoked, when the burning cherry of the cigarette washed her face in pale red light. But even in the dark, I could see her eyes - fierce emeralds. She had the kind of eyes that predisposed you to supporting her every endeavor. And not just beautiful, but hot, too, with her breasts straining against her tight tank top, her curved legs swinging back and forth beneath the swing, flip-flops dangling from her electric-blue-painted toes.
Freitag, 10. Februar 2012
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