Man hört und liest ständig solche Sprüche. Von wegen: "Wahre Liebe ist es, wenn man sich für seinen Partner nicht verstellen brauch."
Wenn ich sowas gelesen habe, empfand ich solche Sprüche immer nur als sentimentale, langweilige Mädchenliebeskummerkacke. Aber heute bin ich in eine Situation geraten, wo mir bewusst geworden ist, wie richtig dieser Satz ist und ich denke, wenn man diese Sprüche anfängt selber zu formulieren, obwohl man sie schon oft gehört hat, kriegen sie erst für einen selber die richtige Bedeutung.
Leider fiel mir in dieser Situation auf, dass ich meiner 'wahren' Liebe noch nicht begegnet bin, trotz meiner Beziehungen. Ich hab mich einfach immer unbewusst verstellt, um zu gefallen.
what the fuck
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Mittwoch, 24. Oktober 2012
Samstag, 15. September 2012
Sieben - X
Es waren zwei Wochen vergangen. Mein Versuch aus dem Krankenzimmer zu springen, um den Mörder Rinas zu finden, scheiterte, jedoch hatte ich die Eigentümerin der Wohnung, aus der der Mörder auf Rina schoss, kennen gelernt.
Heute war der Tag, an dem ich mich mit ihr auf einen Kaffee verabredet hatte.
Mitlerweile ging es meinem Körper viel besser; Die Schusswunden waren noch nicht verheilt, aber ich hatte auch keine großen Schmerzen mehr. Auf Krücken steuerte ich nun auf das Café zu, in dem wir uns treffen sollten. Es war ein recht angenehmer Tag für mich. Die Sonne schien kaum und es war sehr bewölkt.
Durch das Fenster des Cafés sah ich sie schon, wie sie an einem Tisch saß und auf die Seiten ihres Buchs guckte.
"Guten Tag", sagte ich lächelnd, als ich das Café betreten hatte und vor ihrem Tisch stand.
"Hallo, wie gehts?", sagte sie mit einem Grinsen. Ihre schwarzen Haare waren diesmal offen, nicht wie in meinem Krankenzimmer hochgesteckt und gingen ihr bis zu den Schultern. Sie hatte so wunderschöne braune Augen, dass ich mich immer wieder konzentrieren musste, nicht darin zu versinken.
Ich setzte mich hin, legte die Krücken weg und streckte mein verwundetes Bein aus.
"Wie man's nimmt", antwortete ich, "ich muss mich noch ein bisschen an die Krücken gewöhnen."
"Haben Sie noch Schmerzen?", fragte sie und verzog ein wenig das Gesicht.
"Nein, aber ich hab auch viele Tabletten geschluckt."
Sie nickte wissend. Die Bedienung unterbrach unseren Small Talk, um unsere Bestellung aufzunehmen.
Wir beide bestellten einen Milchkaffee. "Zu ihrer Wohnung..", wollte ich anfangen, doch sie unterbrach mich: "Lassen Sie ruhig, ich habe mitlerweile beschlossen umzuziehen und sauber gemacht hab ich auch schon." - "Sagten Sie nicht, dass die Wohnung blutgetränkt sei?" - "Nein," lächelte sie, "das war nur übertrieben."
Ich weiß nicht, wie lange wir redeten, jedoch wurde das Gespräch unangenehm, als sie mehr von Rina wissen wollte: "War Rina ihre Freundin?", aus meinem Gesicht wich mein Lächeln.
"Nunja, sie war nicht meine feste Freundin, eher eine Nachbarin, die mich oft aus dem Bett gerissen hat, um nach Lebensmitteln zu fragen, bis sie vor zwei Wochen vor meiner Tür stand und..", ich stockte. Ich konnte nicht einfach erzählen, wie sie da stand. Mit dem Blick nach unten, ihre Hände voll Blut und mit dem traurigen Blick. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, einfach so über sie zu reden.
"Und dann?", hakte sie nach.
"Nichts..", sagte ich, ohne sie anzusehen. Ich legte Geld auf den Tisch, nahm meine Krücken, sagte: "Entschuldigen Sie mich bitte, ich muss los." und verließ das Café.
[Selbstgeschrieben]
Es waren zwei Wochen vergangen. Mein Versuch aus dem Krankenzimmer zu springen, um den Mörder Rinas zu finden, scheiterte, jedoch hatte ich die Eigentümerin der Wohnung, aus der der Mörder auf Rina schoss, kennen gelernt.
Heute war der Tag, an dem ich mich mit ihr auf einen Kaffee verabredet hatte.
Mitlerweile ging es meinem Körper viel besser; Die Schusswunden waren noch nicht verheilt, aber ich hatte auch keine großen Schmerzen mehr. Auf Krücken steuerte ich nun auf das Café zu, in dem wir uns treffen sollten. Es war ein recht angenehmer Tag für mich. Die Sonne schien kaum und es war sehr bewölkt.
Durch das Fenster des Cafés sah ich sie schon, wie sie an einem Tisch saß und auf die Seiten ihres Buchs guckte.
"Guten Tag", sagte ich lächelnd, als ich das Café betreten hatte und vor ihrem Tisch stand.
"Hallo, wie gehts?", sagte sie mit einem Grinsen. Ihre schwarzen Haare waren diesmal offen, nicht wie in meinem Krankenzimmer hochgesteckt und gingen ihr bis zu den Schultern. Sie hatte so wunderschöne braune Augen, dass ich mich immer wieder konzentrieren musste, nicht darin zu versinken.
Ich setzte mich hin, legte die Krücken weg und streckte mein verwundetes Bein aus.
"Wie man's nimmt", antwortete ich, "ich muss mich noch ein bisschen an die Krücken gewöhnen."
"Haben Sie noch Schmerzen?", fragte sie und verzog ein wenig das Gesicht.
"Nein, aber ich hab auch viele Tabletten geschluckt."
Sie nickte wissend. Die Bedienung unterbrach unseren Small Talk, um unsere Bestellung aufzunehmen.
Wir beide bestellten einen Milchkaffee. "Zu ihrer Wohnung..", wollte ich anfangen, doch sie unterbrach mich: "Lassen Sie ruhig, ich habe mitlerweile beschlossen umzuziehen und sauber gemacht hab ich auch schon." - "Sagten Sie nicht, dass die Wohnung blutgetränkt sei?" - "Nein," lächelte sie, "das war nur übertrieben."
Ich weiß nicht, wie lange wir redeten, jedoch wurde das Gespräch unangenehm, als sie mehr von Rina wissen wollte: "War Rina ihre Freundin?", aus meinem Gesicht wich mein Lächeln.
"Nunja, sie war nicht meine feste Freundin, eher eine Nachbarin, die mich oft aus dem Bett gerissen hat, um nach Lebensmitteln zu fragen, bis sie vor zwei Wochen vor meiner Tür stand und..", ich stockte. Ich konnte nicht einfach erzählen, wie sie da stand. Mit dem Blick nach unten, ihre Hände voll Blut und mit dem traurigen Blick. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, einfach so über sie zu reden.
"Und dann?", hakte sie nach.
"Nichts..", sagte ich, ohne sie anzusehen. Ich legte Geld auf den Tisch, nahm meine Krücken, sagte: "Entschuldigen Sie mich bitte, ich muss los." und verließ das Café.
Fortsetzung folgt.
Montag, 25. Juni 2012
Sonntag, 24. Juni 2012
Freitag, 22. Juni 2012
Dienstag, 19. Juni 2012
Sieben - IX
Der kleine Mann lächelte so breit, dass ich nicht anders konnte, als woanders hinzuschauen.
"Ich denke, die Tafel sollte man mal wieder ölen", sagte er.
Ich nickte nur, sah ihm ein letztes Mal flüchtig in die Augen und verließ rückwärts den Raum.
"Was für ein seltsames Krankenhaus", murmelte ich vor mich hin und suchte mein Zimmer.
Im Zimmer angekommen, setzte ich mich verwirrt auf mein Bett. Ich wollte nicht länger Gedanken an den kleinen Mann verschwenden und an diese seltsamen Ärzte, aber ich konnte nicht anders.
Ich war so vertieft, dass ich nicht die klackernden Schritte auf dem Gang hörte, die sich meinem Zimmer näherten. Erst das dumpfe Klopfen ließ mich aufhorchen. "Herein!", rief ich mit lauter Stimme, da ich wusste, dass die Tür dick war.
Schüchtern steckte eine Frau ihren Kopf durch den kleinen Spalt, den sie aufdrückte.
Mir blieben die Worte im Hals stecken, so schön war sie. Sie sah aus wie eine Sekretärin, noch sehr jung, vielleicht anfang dreißig. "Mein Name ist Ana.", sagte sie und streckte mir ihre Hand hin, nachdem sie es durch die Tür zu meinem Bett geschafft hatte. Ich war so baff von ihrem Aussehen, dass ich erst wenige Sekunden später nach ihrer Hand griff. "Miles, mein Name."
Sicher hätte ich gerne noch mehr gefragt, wer sie sei und was sie zu mir führt, doch die Worte wollten einfach nicht raus.
"Sind Sie Miles Htaed? Ich möchte gleich zur Sache kommen, es geht um meine Wohnung", sagte sie etwas gedehnt, "Und zwar bin ich die Mieterin, die Sie in meiner Wohnung gefunden hat."
Endlich schien ich mich wieder gefangen zu haben. "Sie waren das? Ich danke Ihnen herzlich. Ohne Sie würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben." - "Ohne Sie wäre meine gesamte Wohnung nicht blutgetränkt.", erwiderte sie genervt. Mein erleichterndes Grinsen erblasste. "Verzeihung", murmelte ich und schaute zu Boden. "Entschuldigen Sie, dass ich Sie so anfahre, ich bin nur leider nicht die Reichste und muss jetzt erstmal ganz neu renovieren". Ich nickte nur.
"Kann ich Sie vielleicht zu einem Kaffee einladen, damit ich Ihnen das Wichtigste erklären kann?", fragte ich sie in Hoffnung, sie würde Ja sagen.
"Ja", lächelte sie.
Fortsetzung folgt.
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