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Samstag, 31. März 2012

Der Tod ist unvorstellbar und doch so greifbar nah
Sieben - VII

"Ich wüsste nicht, was sie in diesem Gang zu suchen haben, Mister Htaed", hörte ich diese nuschelige Stimme sagen. Als ich mich umdrehte, blickte ich in die ernst blickenden Augen des Arztes.
"Ich suche die Toilette", war das einzige, was mir spontan einfiel, bis mir klar wurde, dass diese Ausrede die schlechteste war, die mir einfallen konnte.
"Sie haben eine Toilette auf ihrem Zimmer", antwortete er. 
"Verzeihung, ich bin noch so benebelt von der Operation, ich muss die Toilette übersehen haben", sagte ich und humpelte weg von dem Arzt. Ich wusste, er sah mir hinterher, ich konnte seinen eiskalten Blick auf mir spüren.
Wieso durfte ich nicht in diesem Gang sein? Ist hier irgendwas schlimmes passiert oder verstecken die Ärzte in dem Gang was ganz geheimes?
Ich bekam das Gefühl, es gar nicht wissen zu wollen und als ich wieder in meinem Zimmer war und in meinem Bett lag, schlief ich sofort ein.

Am nächsten Tag war es schon später Morgen und sehr still in meinem Zimmer.
Ob ich wohl nochmal in den Gang gehen sollte? Mein Bauchgefühl sagte mir zwar immer noch, es nicht wirklich wissen zu wollen, dennoch siegte die Neugier, weshalb ich wieder schmerzfrei aus dem Bett stieg und aus dem Zimmer trat. Meine Schusswunden waren natürlich immer noch nicht verheilt, aber die Schwestern mussten mir wieder irgendwas verabreicht haben, was die Schmerzen linderte.
Diesmal war es nicht ruhig auf dem Gang. Ich hörte Stimmen, Pieper und Schritte und es war viel heller.
Langsam lief ich auf Krücken durch die Gänge, bis ich an dem besagten Gang ankam.
Er sah stinknormal aus, nichts besonderes. War es dadurch nicht viel auffallender von dem Arzt mich darauf hinzuweisen nicht hier sein zu dürfen? Oder war das Ganze nur darauf bezogen, nachts nicht durch die Gänge zu schlurfen?
Mir fiel zu spät auf, dass in diesem Gang kein Mensch saß und es wesentlich leiser war, als ich plötzlich aus dem Zimmer neben mir einen Schrei hörte.

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben] 

Montag, 26. März 2012

Sieben - Teil VI

Wartend und geduldig lag ich in meinem Zimmer. Zwei Tage waren vergangen und ich hing nicht mehr an den Apparaten, dennoch taten meine Wunden ungeheuerlich weh und es fiel mir schwer mich überhaupt fortzubewegen.
Als es langsam Nacht wurde und eine Schwester mein Zimmer verließ, wurde mir klar, dass diese Nacht entscheidend für mich sein würde. Ich hatte vorerst nicht vor zu fliehen, jedoch musste ich mir ein klares Bild des Krankenhauses machen. Diese zwei Tage lag ich hauptsächlich im Bett, las Bücher und spielte, wie ein 5-jähriges Kind mit einem Gameboy, der - aus welchem Grund auch immer - auf dem Tisch neben mir lag. 
Viele Gedanken darum machte ich mir nicht. 
Als die Nacht eintrat und der Halbmond durch das Fenster schien, setzte ich mich langsam, ohne Luft zu holen, in meinem Bett auf. Keine Schmerzen.
Wundernd setzte ich das unverwundete Bein aus dem Bett. Nicht mal in der Schulter war ein Stechen zu spüren. Medikamente, war der einzige Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Sie mussten mir starke Betäubungsmittel ins Essen gemischt haben, damit ich eine angenehmere Nacht habe.
Immer noch vorsichtig, saß ich nun an dem Bettrand, nahm die Krücken an meinem Bett zur Hilfe und stellte mich langsam hin.
Diese Bewegung dauerte viele Sekunden, jedoch schaffte ich es zu stehen. Zwei Schusswunden, traumatisierende Erlebnisse und Betäubungsmittel! 
Stolz humpelte ich sehr langsam zur Tür. Ich war mir sicher, dass es einige Minuten dauerte, da ich immer noch Angst hatte, dass ich mir diese Betäubung bloß einbildete.
Da aber selbst das, für jemanden wie mich, schwierig war, verflog die Angst. Ich humpelte etwas schneller und war irgendwann in dem gleichen Tempo, wie ein normal laufender Mensch mit Krücken, bis ich schlussendlich vor der verschlossenen weißen Tür stand. Ich war mir dem Risiko bewusst, mehr oder weniger 'erwischt' zu werden, beschloss aber trotzdem meinen Plan durchzuziehen. 
Ich legte meine Hand auf die Klinke und drückte sie so leise wie möglich runter. 
Der Gang, in den ich blickte, war wie ausgestorben. Sehr leer und nicht wie am Tag voller Geräusche.
Deswegen trat ich aus dem Zimmer und ging den unheimlichen Gang entlang. 
Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf, wieviele Menschen schon in diesem Krankenhaus gestorben sind und was wohl mit den Seelen der Menschen passiert ist. Obwohl ich ungläubig war und nicht an etwas, wie eine Seele glaubte, dachte ich tagtäglich daran.
Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ich plötzlich Schritte hörte. Schritte, die ich keiner Richtung zuordnen konnte. Kamen sie von hinten, von vorne? Was war mit meinem Gehör los?
Eine Hand legte sich auf meine Schulter und ein kalter Hauch erschauderte meinen Nacken, als ich eine eisige und leise Stimme hörte: "Ich wüsste nicht, was sie in diesem Gang zu suchen haben, Mister Htaed."

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]
"Amerika entscheidet, wer hier böse, wer hier gut ist.. Und der Rest der Welt verblutet."

Sonntag, 25. März 2012

Ich mach mir langsam Sorgen um mich selbst.
Ich komme nicht aus dieser 'Panem-Welt' raus. Meine Gedanken kreisen nur noch darum.
Es ist für mich so abartig vornehm solche Sachen in mich rein zu stopfen, von denen jemand aus den Armutländern Tage von leben könnte.
Es gab Tage, an denen ich es nicht abwarten konnte nach Hause zu kommen und endlich das Buch weiter zu lesen und jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich nur noch in dieser Welt lebe und Stunden darüber reden könnte, was leider nicht geht.
Lustigerweise leb ich in einer Gegend, in der früher Kohle hergestellt wurde.. 
Und jetzt? Jetzt denk ich jeden Tag an das Buch, an den Film und an diese geniale Idee, die Kritik an uns selber ist und bin nicht mehr richtig da, ich bin nicht mehr in der Realität und ironischerweise.. will ich das gar nicht.

Donnerstag, 22. März 2012

Ach du scheiße. In 10 Minuten fahr ich ins Kino, den tollsten Film ever gucken..
ich bin so aufgeregt.

Montag, 19. März 2012

"Die erste Mondlandung: Konstruiert?
Ich will es nicht wissen!

Der 11. September war inzeniert?
Ich will es nicht wissen!
Und wenn Bankenkatelle uns regieren? Will ich's nicht wissen!
Denn wenn es wahr wäre, könnten wir uns nicht davor schützen!"

Sonntag, 18. März 2012

Sieben - V

Es war bereits Mittag, als sich meine Augen öffneten und ich an eine weiße Decke starrte. 
An meinem Körper waren Apparate angeschlossen und ich lag in einem weißen Bett.
Ein Krankenhaus. Der typische Geruch lag in der Luft: Desinfektionsmittel, der Geruch von gelb-weißen Gummihandschuhen..
Ich lag in einem Einzelzimmer, glücklicherweise. Wenn ich mein Zimmer mit jemanden teilen muss, in dem ich schlafe, hasste ich das. Mich störte jedes kleine Geräusch.
"Guten Tag..", eine pummelige, dunkelhäutige Krankenschwester betrat das Zimmer und blickte auf eine Akte, die sie in der Hand hielt, "Miles Htaed", fragend sah sie mich an, "Wie spricht man Ihren Namen aus?"
Klar, dass diese Frage kommen würde, "Das H spricht man nicht mit", erklärte ich und hoffte nicht lange bei dem Thema zu bleiben. Was ist passiert? Ich wurde ohnmächtig, das war mir klar, aber wer hat mich ins Krankenhaus gebracht?
Ein gut gebauter Arzt, natürlich in weißem Kittel, tauchte hinter ihr auf. "Tag", sagte er und nickte ernst.
"Herr Htaed, Sie haben hohen Blutverlust, durch zwei Schusswunden.", nuschelte er. Warum nuschelte er so?
"Sie haben Glück gehabt, da Sie in Litern von Blut zusammen gebrochen sind, dass Sie nicht erstickt sind."
Ich zog die Augenbrauen hoch. Klasse, ich wäre fast erstickt, habe zwei Schusswunden und kann mich dadurch kaum bewegen. 
"Wie bin ich ins Krankenhaus gekommen?", fragte ich, um endlich Klarheit in meine Gedanken zu schaffen.
"Die Bewohnerin der Wohnung, entdeckte sie und rief sofort den Krankenwagen und die Polizei.", antwortete mir die Schwester.
Eine Frau? Also war der Schütze nicht der Bewohner, der auf Rina geschossen hatte. Wäre auch zu auffällig gewesen. Ich nickte wissend. "Wir werden Sie noch für 2 Wochen hier behalten, zur Sicherheit", sagte er, nickte wieder und verließ das Zimmer. Ich hatte wenig Ahnung von Medizin, Krankenhäusern und Ärzten und machte mir deswegen keine Gedanken darüber, wie lange man mit solchen Wunden im Krankenhaus lag, aber 2 Wochen? Bis dahin könnte der Schütze bis ins Nirgendwo abgehauen sein, nein, ich musste hier weg und ihn irgendwie in die Finger kriegen.
Die pummelige Schwester wollte sich gerade umdrehen, um den Raum zu verlassen, als ich rief: "Im wie vielten Stock bin ich überhaupt? Und in welchem Zimmer?". Sie warf mir einen seltsamen Blick zu.
"Ich meine, wegen meinen Verwandten, wenn die mich besuchen wollen, Sie wissen schon..", glücklicherweise wurde ich nicht rot. Ihre Gesichtsausdruck entspannte sich, vermutlich hatte sie anfangs meinen Plan durchschaut. "Wir sind im 2. Stock, Zimmer 201", antwortete sie lächelnd und verließ das Zimmer.
2. Stock, das ließ sich einrichten.

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]



Samstag, 17. März 2012

Sieben - IV

Angespannt begutachtete ich Rinas Mörder. Als ich bemerkte, dass er keine Waffe in der Hand hielt, entspannte ich mich. "Schön dich kennen zu lernen", lächelte ich ironisch.
Ihr Mörder war männlich. Er war völlig schwarz gekleidet, hatte breite Schultern und leider auch eine Sturmmaske auf, was mir seine Identifizierung erschwerte. Das einzige, was nicht schwarz war, waren seine blauen Augen und etwas Haut, aber das half mir nicht. Unbekannte Augen, es waren nicht Timos.
Ich konnte erkennen, dass er ebenfalls lächelte, aber nicht, als ob er glücklich wäre. Auf eine Pech gehabt, Loser, ich bin dir überlegen-Art. Und die konnte ich nachvollziehen, als er plötzlich nach hinten griff. 
Mein letzter Gedanke war, dass ich vielleicht in das Zimmer neben mir springen sollte, jedoch war er schneller und schoss mit der Pistole, die er in seiner hinteren Hosentasche seiner schwarzen Jeans gesteckt hatte, in mein Bein. Ein qualvoller Schrei entglitt mir, als ich zu Boden stürzte und mich dazu antrieb nicht auf die Wunde zu gucken. Das Blut anderer Menschen konnte ich hemmungslos angucken, sobald es aber mein eigenes war, wurde mir schwindelig. Deswegen starrte ich mit - wegen des Schmerzes - halb zusammen gekniffenen Augen zu dem Mörder, der immer noch dieses mysteriöse Lächeln hatte. 
"Arschloch", brachte ich hevor. Er sagte nichts, er lachte nur und schoss ein weiteres mal. Diesmal in meine linke Schulter. Wie konnte man so zielsicher schießen? Diesmal machte ich mir Sorgen, was wenn ich zu viel Blut verlieren würde? Dann wäre es aus. Doch meine Sorgen verflogen, als er sich umdrehte und die Wohnung verließ. Ich atmete schneller, wusste nicht über welche Wunde ich meine Hände legen sollte.
Die Schmerzen durchfuhren meinen Körper. "Ganz ruhig", befahl ich mir und überlegte, wie weit das nächste Krankenhaus entfernt war. Zu weit. Ich brauche ein Telefon, dachte ich mir und versuchte mich auf dem Boden zu drehen, was sich ziemlich schwierig gestaltete. Zum einen war da der Schmerz, der immer schlimmer wurde.
Er schoss genau durch den Muskel im Oberschenkel und meine Schulter war auch nicht mehr zu retten.
Der Schmerz war ähnlich wie Muskelkater, nur zwanzig mal schlimmer. Zum anderen war da noch das viele Blut, in dem ich lag. "Weiter", forderte ich mich auf und kroch über den Boden. Ich versuchte den Schmerz zu ignorieren, klappte jedoch nicht. Ich kam nur noch durch den schmalen Gang in das Wohnzimmer, als ich mir vorstellte, wie schrecklich meine Wunden aussehen mussten und brach schlussendlich in der Blutlache zusammen. 

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]

Freitag, 16. März 2012

"Und dann kommen so Ringgeister und stechen Frodo so ab! Und er's so voll am sterben und alle denken so: 'aaah, was machen wir jetzt, er muss irgendwie in ein krankenhaus, gehen wir mal in den Wald'"
Sieben - III

Ihr Körper fiel von dem morschen Stuhl und kam auf dem kalten Boden auf.
Wie in Zeitlupe warf ich mich auf den Boden, um weiteren Schüssen auszuweichen, jedoch folgten keine.
Ich kroch, immer noch aus Angst, rüber zu Rina, versuchte ihren Puls zu fühlen, doch es war zu spät, der Schuss traf sie genau durch den Kopf. 
"Guter Schuss", murmelte ich und blickte in die Richtung, aus der der Schuss kam. 
Niemand, dort stand kein Mensch. Ich wollte meinen Blick wieder auf Rina werfen, als sich plötzlich doch etwas aus der Richtung tat. Eine schwarz-umhüllte Person stand in dem gegenüberliegenden Gebäude, die höchstwahrscheinlich aus dem Fenster auf Rina geschossen hatte.
Langsam stand ich auf, nicht zu schnell, damit die Person sich nicht von der Stelle rührte, immer den Blick auf sie gerichtet. Wer war diese Person? Timo? Ein Feind von Rina? Jemand, der eine gute Beziehung zu der Toten hatte, die Rina ermordete? Und wer war diese Ermordete überhaupt?
So viele Fragen schwirrten in meinem Kopf und ich wusste, ich musste diese schwarze Person kriegen, um Antworten zu erhalten.
Wie ein Irrer rannte ich los, dachte nicht daran die Polizei zu rufen oder Rinas Augen zu schließen, noch ein Gebet oder sonstigen Scheiß mit der Leiche zu machen. Ich wollte Antworten.
Ich rannte aus dem Haus, in die kalte Abendluft, spürte das Adrenalin, das in mir aufstieg und Richtung Gebäude. Meine Ausdauer war miserabel und der Fakt, dass ich Raucher war, machte es mir nicht leichter.
Aber das war mir egal. Somit sprintete ich den Weg entlang, ich hätte diese Person niemals aus den Augen gelassen, bis ich mich fragte, wieso sie sich nicht bewegte.
Klar, bewegte sie sich, aber wieso rannte sie nicht weg? Wollte sie, dass ich ihr begegne?
Je näher ich dem Gebäude, welches übrigens ein altes Hochhaus war, kam, desto deutlicher wurde mir der Umriss der Person. Ich konnte dennoch nicht erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.
Als ich die Tür des Hochhauses erreichte, erkannte ich sofort, dass die Tür aufgebrochen wurde.
Es gab viele Möglichkeiten, entweder  gehörte der Schütze nicht zu dem Hochhaus und hat die Tür aufgebrochen oder ein Einbrecher hat vor längerer Zeit das Schloss so dermaßen zerstört und es wurde bis heute nicht erneuert oder dieser will mich nur täuschen, damit ich nicht denke, dass er hier wohnt.
Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich gleichzeitig viele Treppen auf einmal übersprang.
Ich blieb bei der Zahl 8 stehen, glücklicherweise hatte ich aus meiner Wohnung mitgezählt aus welcher Etage der Schuss kam. 
Vorsichtig näherte ich mich der Tür, die zu dem westlichen Zimmer führte und bemerkte, dass sie offen war.
Langsam lehnte ich meine Hand gegen sie und drehte mich mit dem Rücken zur Wand, falls ein Schuss aus dem Zimmer kommen sollte. Es kam keiner, daher betrat ich es und steuerte sehr langsam auf den Balkon zu. Ein paar Schritte und ich hörte etwas zufallen. Es war die Haustür. Erschrocken drehte ich mich um, blickte dem Mörder in die Augen. Ein eisiger Schauer durchfuhr mich, als mir klar wurde: ich hatte keine Waffe und konnte mich nicht verteidigen.

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]

Donnerstag, 15. März 2012

Sieben - II

Ich trat mit erschrockenem Blick einen Schritt zurück. Das dunkelrote Blut tropfte von ihren Fingern.
"Ich hab sie ermordet", flüsterte Rina, immer noch mit gesenktem Blick. 
Mit einem Ruck zog ich sie in meine Wohnung, aus Angst, andere Nachbarn hätten sie hören können.
Was sollte ich machen? Ich hätte sie unmöglich vor der Tür stehen lassen können. 
Rina bewegte sich kaum, ich auch nicht, da der Schock immer noch meinen Körper durchfloss.
"Wen?", fragte ich, nach schweigenden Sekunden. Sie gab mir keine Antwort.
Ich dachte mir, ich müsse sie erst mal beruhigen, was zum Teufel macht man in solchen Situationen?
Langsam nahm ich Rinas Hand, führte sie zu dem Tisch und setzte sie auf den Stuhl, der neben ihm stand.
"Okay, du erzählst mir jetzt genau was passiert ist, einverstanden?"
Sie nickte so langsam und leicht, als würde sie ihren Kopf gar nicht bewegen.
Zwei Minuten vergingen.. drei. Doch dann begann sie, ohne mich anzusehen: "Es war kühl, als ich nach draußen ging, um mich mit Timo zu treffen." 
Timo, ihr fester Freund? Ich hasste diesen Kerl, er war ein verfluchtes Arschloch und hatte nichts besseres zutun, als Rina mit anderen Weibern zu hintergehen und sie blau und rot zu schlagen, was fand sie an diesem Typen?
"Wir wollten ins Kino gehen, in einen schönen Liebesfilm..", ein kleines lächeln huschte über ihre Lippen, "aber auf dem Weg begegnete ich ..", weiter kam sie nicht. Sie wurde unterbrochen, von einem Schuss.
Ein Schuss, der durch ihren Kopf ging und meine gesamte Wohnung mit Blut bedeckte.

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]

Mittwoch, 14. März 2012

Sieben - I

Es war ein bedrückender, dunkler Tag, als ich wie jeden Abend geplättet und müde von der Arbeit zuhause saß und meine letzte Zigarette, für diesen Monat in dem Aschenbecher ausdrückte.
In den Nachrichten, die auf meinem alten Fernseher liefen, kam nichts neues: Ausgeraubte Banken, Probleme in der Politik und Naturkatastrophen.
"Wen interessierts", murmelte ich und schaltete den Fernseher aus. Meine Wohnung war ein Haufen Schrott.
Nichts weiter, als ein Tisch, eine ungemütliche Matratze und der alte Fernseher stand in dem Zimmer.
Der Rest der Wohnung bestand aus dem Bad, welches völlige Schäden aufwies und die "Küche".
Mehr als einen Kühlschrank und einen Ofen, den ich nie benutzte, da er sowas von kaputt aussah, gab es nicht.
Ich hasste dieses Leben und der Anblick meiner Umgebung bestätigte meine Gedanken.
Ich warf einen Blick auf die Fernsehzeitung, der einzige gute Luxus, den ich mir leisten konnte, und vertiefte mich total in deren Bewertungen, als es plötzlich an der Haustür klingelte.
"Wer zum Teufel will was von mir?!", fragte ich mich angenervt und quälte mich zur Tür durch den ganzen Müll, der seit Tagen auf dem Boden lag. 
Als ich die Tür öffnete, stand  Rina, meine Nachbarin, vor der Tür. Ich seufzte.
"Was ist?", ich wollte nicht so genervt klingen, jedoch ließ sie mich seit Tagen nicht mehr schlafen, weil sie alle paar Stunden rüber kam und nach irgendwelchen Dingen, wie Zucker oder Salz fragte, die ich so oder so nicht hatte. "Ich..", stotterte sie, "Miles, ich..". Erst jetzt bemerkte ich, dass ihr Gesicht schwarz war. Schwarz von verlaufender Wimperntusche. Sie konnte kaum reden, so bedrückt und verheult war sie. Stattdessen hob sie ihre Hände und ließ mich zusammenfahren. Ihre Hände waren blutig. Jedoch sah ich.. es war nicht ihr eigenes.

(Fortsetzung folgt)

[Selbstgeschrieben]

I remember you said, Don't leave me here alone
But all that's dead and gone and passed tonight
Ich hab mich letztens gefragt, wieso wir eigentlich andere gerne ärgern.
Das klingt jetzt vielleicht dämlich und manche fragen sich sicher, warum man sich darüber Gedanken macht.
Aber mal ehrlich, wieso machen wir das sogar bei Freunden?
Mal ganz simples Beispiel, wieso legt man aus Spaß einem ein Furzkissen auf den Stuhl, damit sich der andere blamiert? 
Klar, finde ich solche Beispiele auch lustig, solange mir es nicht passiert und das will ich auch gar nicht bestreiten. Ich konnte mir die Frage einfach nicht beantworten, bis mir der soziale Stand in den Sinn kam.
Vielleicht ärgern wir gerne andere oder stellen sie bloß, weil wir dadurch selber gut darstehen.
Vielleicht würden manche darauf antworten: "Weil es lustig ist!", nur warum ist es lustig? 
Ich kann mir die Frage immer noch nicht genau beantworten. 

Dienstag, 13. März 2012

OH GOTT 9 Tage nur noch *-*

http://www.youtube.com/watch?v=fC8TsPzvzmk&feature=player_embedded
waaah, Franc Tausch hat ein Interview mit Jennifer Lawrence gemacht *-*

http://www.youtube.com/watch?v=jxhlQFUvXto&context=C4584322ADvjVQa1PpcFMwtEE4LWrv-jGHSXaE0b2qAiCjDaLMwQo=

Samstag, 10. März 2012



Mittwoch, 7. März 2012

Montag, 5. März 2012

"Alaska rauchte ihre Zigarette fertig und warf sie in den Bach. 'Wie kannst du nur so verdammt schnell rauchen?' fragte ich. Sie sah mich an und lächelte breit, so breit, dass das Grinsen auf ihrem schmalen Gesicht vielleicht dämlich ausgesehen hätte, wäre da nicht das unantastbar vornehme Grün ihrer Augen. Strahlend wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum sagte sie: 'Ihr raucht zum Spaß, ich rauche, um zu sterben'"

Sonntag, 4. März 2012

18 tage

Samstag, 3. März 2012

Für mich hat sich rausgestellt, dass das schlimmste im Leben nicht die Angst ist, die man empfindet, wenn man das Gefühl hat, dass jemand der einem sehr nahe ist droht zu sterben, sondern wenn man weiß, dass man mit nur einer Aussage jemanden enttäuschen kann und das Bild, dieses respektvolle Ansehen auf einmal verschwindet.